Wer per Dropshipping verkauft, steht vor einem Dauerproblem: Der Lieferant liefert Daten in seinem eigenen Format, jeder Shop erwartet sie anders, und beides ändert sich ständig. Bestände schwanken, Preise wandern, Bestellungen müssen weitergereicht und Sendungsnummern zurückgemeldet werden. Von Hand ist das fehleranfällig und frisst Zeit; über die Standard-Schnittstellen der Shops ist es oft quälend langsam.
DropPilot setzt genau dazwischen an. Die Desktop-Anwendung verbindet einen Dropshipping-Lieferanten mit mehreren Shop-Systemen und hält Bestand, Produkte, Aufträge und Versand automatisch synchron – für ein einzelnes Shop-System oder für mehrere parallel. Sie läuft im Hintergrund und erledigt, was sonst Tag für Tag von Hand anfällt.
Shopware 5/6 · Gambio
Der Lieferant wird pro Aufgabe nur einmal abgefragt – das Ergebnis verteilt DropPilot an alle aktiven Shops.
Ein Abruf, alle Kanäle
Kern der Multichannel-Logik ist ein einfacher Grundsatz: Der Lieferant wird pro Aufgabe genau einmal abgefragt, das Ergebnis läuft über eine gemeinsame Datenbasis an alle angebundenen Shops. Das schont die Schnittstelle des Lieferanten, hält die Daten über alle Kanäle konsistent und vermeidet widersprüchliche Stände zwischen den Shops.
Wie viele Kanäle gleichzeitig laufen dürfen, steuert die Lizenz. Ohne aktiven Multichannel-Modus arbeitet DropPilot gegen genau ein Ziel-System – das Verhalten bleibt in beiden Fällen identisch, nur die Reichweite ändert sich.
Was automatisch läuft
1. Bestand
Verfügbarkeiten werden beim Lieferanten abgeholt und in jeden Shop geschrieben. Kein Verkauf von Ware, die längst ausverkauft ist.
2. Produkte
Produktdaten samt Varianten und Eigenschaften – etwa Geschmack, Farbe, Widerstand oder Stärke – werden angelegt und aktuell gehalten.
3. Aufträge
Neue, bezahlte Bestellungen werden aus dem Shop gelesen und an den Lieferanten übergeben. Bereits versandte oder stornierte Aufträge bleiben außen vor.
4. Tracking
Sendungsnummern und Versandstatus wandern zurück in den Shop – auf Wunsch inklusive automatischer Versandbenachrichtigung an den Kunden.
Angebundene Shop-Systeme
DropPilot spricht die gängigen Shop- und Warenwirtschafts-Systeme direkt an – jeweils über den Weg, der für das System am schnellsten und stabilsten ist:
- JTL-Wawi
- Shopify
- WooCommerce
- Shopware 5 und Shopware 6
- Gambio GX5
Die Technik unter der Haube
| Plattform | C# / .NET 10 mit Avalonia – eine native Desktop-Anwendung, kein Cloud-Zwang und keine laufenden Serverkosten. |
| Schreibwege | Wo die Standard-Schnittstelle eines Shops zu langsam ist, schreibt DropPilot direkt in die Datenbank – deutlich schneller bei großen Datenmengen. |
| Lieferanten-Limits | Ein eingebautes Rate-Limit-Handling hält die Abfragen im erlaubten Rahmen des Lieferanten, statt gegen Sperren zu laufen. |
| Varianten | Produkte mit vielen Ausprägungen werden korrekt als Variantenfamilien zusammengeführt – pro System konfigurierbar, welche Merkmale eine Variante ausmachen. |
| Test ohne Risiko | Ein Datei- und Testmodus erlaubt vollständige Durchläufe ohne Live-Zugang – zum Prüfen, bevor echte Shops geschrieben werden. |
Läuft von allein – bleibt aber in der Hand
Automatik heißt bei DropPilot nicht Blackbox. Der laufende Betrieb ist zeitgesteuert, jeder Schritt lässt sich aber auch einzeln und von Hand auslösen.
- Automatik & Einzellauf. Bestand, Produkte, Aufträge und Tracking laufen nach Zeitplan – oder auf Klick, wenn es schnell gehen muss.
- Lizenzstufen. Funktionsumfang und Anzahl paralleler Shops sind über die Lizenz gestaffelt; sicherheitskritische Einstellungen bleiben geschützt.
- Schreibgrenzen. Obergrenzen verhindern, dass ein fehlerhafter Lauf ungebremst Daten in Live-Shops schreibt.
- Nachvollziehbarkeit. Einstellungsänderungen werden mit Alt-/Neu-Wert protokolliert; sensible Felder werden dabei unkenntlich gemacht.
- Klarer Status. Ist der Lieferant nicht erreichbar, wird der Lauf sauber übersprungen und protokolliert – statt veraltete Daten in den Shop zu schreiben.
Aus der Praxis, für die Praxis
DropPilot ist aus dem täglichen Betrieb eines eigenen Multi-Shop-Handels entstanden – nicht am Reißbrett. Die Anwendung wird unter prust.digital laufend weiterentwickelt; die aktuelle Generation trägt Version 3.13.
Interesse an einer Anbindung oder einer kurzen Demo? prust.digital



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