DATEV-Schnittstelle
FiBu Connect – Belege, Zahlungen und Bank nach DATEV
prust.digital FiBu Connect bringt die Belege aus Ihrem Verkauf nach DATEV – aus der JTL-Wawi, aus neun weiteren Shop- und ERP-Systemen, zusammen mit den Auszahlungen Ihrer Zahlungsanbieter und den Umsätzen Ihrer Bank. Ein Windows-Programm, das auf Ihrem eigenen Rechner läuft und auf alle Quellen nur lesend zugreift.

Stand: November 2026. FiBu Connect ist in der Testphase. Der Funktionsumfang ist vollständig und automatisiert getestet, die Abläufe sind aber noch nicht bei Anwendern im Echtbetrieb gelaufen. Wenn Sie das interessiert: Genau dafür suche ich gerade Pilotkunden – melden Sie sich.
Ausgangslage
Das Problem
Der Monatsabschluss im Onlinehandel scheitert selten an den Rechnungen. Er scheitert daran, dass die Zahlung nicht zum Beleg passt: PayPal zahlt gesammelt aus, Amazon rechnet in Settlements ab, Klarna zieht Gebühren vorab ab, die Bank zeigt eine Summe, hinter der dreißig Bestellungen stecken. Wer das von Hand zusammensucht, verliert Tage – und findet am Ende trotzdem eine Differenz, die niemand mehr erklären kann.
FiBu Connect setzt genau dort an: Es holt Belege, Zahlungen und Bankumsätze aus den Quellen, ordnet sie einander zu, begründet jede Zuordnung nachvollziehbar und schreibt das Ergebnis als DATEV-Export heraus.
Quellen
Woher die Daten kommen
- JTL-Wawi als Vollanbindung – wahlweise über SQL (nur lesend) oder über die REST-Schnittstelle, mit automatischer Schemaerkennung für die Versionen 1.9 bis 2.2. Nur hier gibt es zusätzlich Eingangsrechnungen, JTL-Zahlungen, Lager und Reports.
- Neun weitere Quellsysteme für den Verkauf: Billbee, plentyONE, Odoo 18–20, Shopify, WooCommerce, Shopware 5 und 6, PrestaShop, OXID eShop 6/7 und Gambio. Von dort kommen Rechnungen und Gutschriften.
- Zahlungsanbieter: Amazon-Settlements und Amazon Pay, PayPal, eBay, Klarna, Stripe, Mollie, Unzer, Shopify Payments, easyCredit, Viva.com – per Datei oder API, dazu frei einstellbare CSV-Profile für alles Übrige.
- Bank: MT940 und camt.052/053/054, dazu eigene CSV-Profile, mit Saldenprüfung und Dublettenerkennung.
Alle Zugänge sind ausschließlich lesend. Zugangsdaten liegen verschlüsselt auf Ihrem Rechner und erscheinen in keinem Protokoll.

Der Weg eines Belegs: aus Shop und Warenwirtschaft über die Zahlungen und die Bank bis in die Buchhaltung.
Was dazwischen passiert
Die Zuordnung läuft als Kaskade: erst Ihre eigenen Regeln, dann die Belegreferenz, dann der Betrag – und zwar nur als Vorschlag. Zu jeder Zuordnung steht die Begründung dabei, und mehrdeutige Fälle landen im Prüfcenter statt stillschweigend in einer Buchung.
- Sammelzahlungen werden aufgelöst, Auszahlungen über ein Geldtransitkonto gegen den Bankumsatz abgeglichen – von der Rechnung über die Auszahlung bis zur Bank als durchgehende Kette.
- Skonto wird nur gebucht, wenn Sie das ausdrücklich einschalten.
Was herauskommt
- DATEV-Export im EXTF-Format (Version 510 als Standard, 700 wählbar) samt Stammdaten, mit Validierung vorab und einer Warnung, wenn die Zeichenkodierung Zeichen verlieren würde. Fehlerhafte Buchungen gehen nur mit ausdrücklicher Bestätigung mit.
- DATEV Unternehmen online als XML-Paket.
- Steuerliche Auswertungen: OSS-Export, Schnittstellen zu VAT-Dienstleistern, IntraStat, Amazon-Verbringungen.
- Reports: Erlös, Rohertrag, Beleg, Lager, Stichtag, Abgrenzung und Schwellenwerte.
Prüfbarkeit
Nachvollziehbar, weil das Finanzamt mitliest
Buchhaltungssoftware muss nicht nur rechnen, sie muss hinterher erklären können, warum sie so gerechnet hat. Deshalb führt FiBu Connect eine Importhistorie, archiviert die Rohdaten jedes Imports mit Prüfsumme, protokolliert jeden Export mit eigener Laufnummer und schreibt ein Audit-Protokoll, an das nur angehängt werden kann. Gelöscht wird nichts – auch Dubletten wandern ins Archiv.
Testbetrieb ist der Standard. Ein neuer Mandant startet im Testmodus, Test- und Livedaten sind getrennt, und der Weg in den Echtbetrieb führt über eine Checkliste.
Umstieg
Sie kommen von JTL2Datev?
FiBu Connect ist mit Blick auf den Umstieg gebaut. Sämtliche Dialoge des bisherigen Programms sind erfasst, die rund 410 Einstellungen sind in zwölf Bereichen mit Suche abgebildet, und ein Altsystem-Abgleich stellt einen Export aus dem alten Programm dem neuen gegenüber, damit Sie vor der Umstellung sehen, wo beide auseinandergehen.
Was ich hier bewusst nicht mache, ist ein Funktionsvergleich mit Noten. Welche Lösung für Ihren Mandanten die richtige ist, hängt an Ihren Quellsystemen, Ihrem Steuerberater und Ihren Abläufen – das beantwortet kein Werbetext, sondern ein Testmonat mit echten Daten.
Lizenz, Technik und Stand der Dinge
Lizenz und Pakete
Das Grundpaket deckt den Kern ab: Verkauf, Einkauf, JTL-Zahlungen, den DATEV-Export mit Protokoll, die Importhistorie und den Altsystem-Abgleich. Darauf setzen zehn Pakete auf, die sich einzeln dazubuchen lassen – Reports, je ein Paket für Amazon, PayPal, eBay, Klarna und die übrigen Zahlungsanbieter, Bank und Kasse, EU-Exporte, DATEV Unternehmen online und Mehrmandantenbetrieb. Zwei Bundles fassen zusammen, was zusammengehört. Die Lizenz ist eine Kauflizenz: Sie läuft unbefristet, das erste Jahr Updates ist enthalten. Danach ist die Wartung freiwillig – ohne sie arbeitet Ihre Version unverändert weiter, sie bekommt nur keine neuen Fassungen mehr. Wer lieber monatlich zahlt, nimmt das Abo. Eine Lizenz gilt für einen Rechner; ein zweiter lässt sich dazubuchen. 30 Tage Testphase mit allem außer DATEV Unternehmen online und Mehrmandanten.
Technik
Windows-Programm mit eigener Oberfläche, dazu eine Weboberfläche für den Zugriff im Netz und eine Kommandozeile für geplante Abläufe. Die Daten liegen lokal in einer Datei-Datenbank, Zugangsdaten verschlüsselt über die Windows-eigene Datenschutzschnittstelle. Kein Cloud-Zwang, keine laufenden Serverkosten, und Ihre Belegdaten verlassen Ihren Rechner nicht.
Ehrlich zum Stand
Der Funktionsumfang steht, und er ist mit über 700 automatisierten Prüfungen abgesichert – aber mit erzeugten Testdaten. Gegen echte Wawi-Datenbanken, echte Anbieterdateien und einen echten DATEV-Mandanten ist FiBu Connect noch nicht gelaufen. Für die Felder einzelner Quellsysteme steht das ebenfalls noch aus, und einzelne steuerliche Festlegungen will ich mit einem Steuerberater gegenprüfen, bevor sie jemand produktiv nutzt. Das schreibe ich hierhin, weil es bei Buchhaltungssoftware das Erste ist, was ich selbst wissen wollen würde. Wer mit einem Testmonat einsteigt und die Ergebnisse gegen seine bisherige Lösung hält, bekommt belastbare Antworten – und ich bekomme die Rückmeldungen, die noch fehlen. Sprechen Sie mich an.
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